Jürgen Seeher

22. Mai 1953

 


Dr. Jürgen Seeher wurde am 22. Mai 1953 als Sohn des Apothekerehepaares Horst und Liesel Seeher in Aachen geboren. Seine Schullaufbahn vollzog sich in seiner Heimatstadt, die er am örtlichen Einhard-Gymnasium mit dem Abitur abschloss.


Im Jahre 1974 nahm Jürgen Seeher an der nahegelegenen Universität Köln seine Studien auf und immatrikulierte sich für die Fächer Ur- und Frühgeschichte (Prof. H. Schwabedissen, Prof. J. Lüning, Prof. G. Jakob-Friesen), sowie Ethnologie und Quartärgeologie.


Nach Studienaufenthalten an den Universitäten Frankfurt/M. und Kiel wechselte Jürgen Seeher 1981 an die FU Berlin, wo er 1983 bei Prof. B. Hänsel mit einem Thema, dass sich bereits der Erforschung Anatoliens zuwandte, promoviert wurde; Die Keramik vom Neolithikum bis zum Beginn der Bronzezeit aus Demircihüyük und ihre Stellung in Westanatolien (publiziert als Demircihüyük Bd.III,1).


Bereits 1984 übernahm er die Leitung DAI-DFG Projektes zur Auswertung und Publikation der Ausgrabungen in der prädynastischen Siedlung Maadi/Kairo. Dieser Aufgabe widmete er sich bis 1988 bevor er 1989 wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Archäologischen Institut in Istanbul wurde.


In den Jahren 1990-1991 leitete Dr. Jürgen Seeher die Ausgrabungen in der bronzezeitlichen Nekropole Demircihüyük-Sariket bei Eskiåehir in Nordwestanatolien.


Seit 1994 leitet Jürgen Seeher die Ausgrabungen in der hethitischen Hauptstadt Hattuscha/ Boghazköy.


Dr. Jürgen Seeher ist verheiratet mit Ayse Seeher und Mitglied der Deutschen Orientgesellschaft sowie korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Institutes.